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1. Teil der Nordic-Walking Technik: Der richtige Fußabdruck

 

 Juhu, der erste Teil meiner Reihe "Nordic-Walking aber bitte mit richtiger Technik" ist fertig :-)

 

Ich helfe dir die wichtigsten Basics der Nordic-Walking Technik zu verstehen.

Dass du loslaufen kannst!

 Fangen wir an :-)

 

 Teil 1: Der richtige Fußabdruck

 

Mit deinen Füßen erdest du dich.

Du bist verwurzelt mit der Erde. Du nimmst Energie auf.

 

Deine Füße sind dein Fundament.

 

Von deinen Füßen aus wird die vordere Muskelkette in deinem Körper aktiviert. Diese richtet deinen Körper auf, dein Brustkorb hebt sich stolz empor und öffnet sich, du kannst befreit Atmen und fühlst dich aufgerichtet. Dies kommt dir vor allem zu Gute wenn du häufig sitzt bzw. eine monotone Arbeitshaltung hast und du evtl. schon einen Rundrücken entwickelst. Durch dein Abrollverhalten der Füße kannst du beim Nordic-Walking genau diese vordere Muskelkette aktivieren, die dich aufrichtet und dich durchatmen lässt. Wie das geht, erkläre ich dir jetzt :-)

 

Los geht’s!

 

Diese Übung kannst du auch sehr gut bei dir zu hause üben ;-)

 

(Such dir einen Türrahmen etc. falls du dir noch etwas schwer damit tust, deine Balance zu halten, mach es dir so angenehm wie möglich bei den Übungen)

 

 

 AM besten du nimmst deine Lieblingsmusik mit und fängst an ;-)

  • Fang an auf deinen Zehenspitzen zu laufen.                                                                                    Bleib nun stehen und  beginne...                                                                

  • ... deine Füße von der Ferse zur Zehenspitze abzurollen

  • Fang nun wieder an auf deinen Zehenspitzen weiter zu laufen                                                  Bleib nun wieder stehen und beginne
  • ... deine Füße von der Zehenspitze auf die Ferse zu rollen

 

 

 

Führe diese Übungen für dich ein paarmal durch, bis du ein gutes Gefühl dafür bekommst.

 

Lass dir ruhig 15 Min. für diese vier Übungen Zeit!

 

Falls deine Musik nach den 15 Min. noch nicht zu Ende ist mach ruhig noch weiter ;-)

 

 

 Jetzt geht es weiter :-)

  • Nun laufe so, dass du dich bei jedem Schritt aus deinen Zehenspitzen hochdrückst.

Wie das funktioniert? Hier die Erklärung ;-)

  • Laufe zuerst so, als ob du mit Freunden spazieren gehst
  • Nach ein paar Schritten versuchst du, immer wenn deine Laufbewegung bei den Zehenspitzen endet, dich ganz leicht abzudrücken bzw. auf deine Zehenspitzen hochzudrücken.

 

Versuche diese Laufform für eine Weile zu üben. Denn durch das Üben verankerst du deine „neue“ Bewegungsform, eben den besonderen Fußabdruck, das "Hochdrücken" in deinem Gehirn. Beim nächsten Üben wird es dir dann schon ein wenig leichter fallen.

 

Zu Beginn der Übung, wird sich das „Hochdrücken“ sehr künstlich anfühlen. Lass dir Zeit!

 

Das „Hochdrücken“ wird dir irgendwann vertraut sein.

 

Beim tatsächlichen Nordic-Walking wird dieses „Hochdrücken“ nur eine Minimalbewegung sein, die von Außen nicht wahrnehmbar ist.

 

Aber zum Üben ist es wichtig, dass du übertreibst und dich richtig aus deinen Zehen in die Höhe drückst

um ein Gefühl für die Bewegung zu bekommen.

 

So wird deine vordere Muskelkette aktiviert und du wirst "automatisch" aufrechter in deiner Haltung.

 

 Jetzt kommt deine Ferse dran :-)

 

Wichtig ist, dass du deine Ferse flächig auf dem Boden aufsetzt, dass dein Knie noch leicht angewinkelt ist.

Denn dann wird dein Knie nicht so stark belastet. Um das besser zu verstehen habe ich für dich hier ein paar Bilder ;-)

 

 

 

  • flächiger Aufsatz der Ferse
  • leicht angewinkeltes Kniegelenk

 

 

 

 

Auf dem nächsten Bild siehst du, was du am besten vermeiden solltest. Denn wenn du deine Ferse sehr steil auf den Boden aufsetzt, ist dein Knie durchgestreckt und mehr Belastungen ausgesetzt.

 

 

Tipp:

Laufe ein paar Schritte rückwärts. Das hilft dir um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich dein Fuß in der Vorwärtsbewegung bestenfalls abrollen sollte. Flächig über die Ferse bis hin zu den Zehen. Probier es aus!

 

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